Barth - Lexikon

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Landkreis Franzburg-Barth

Mit dem Übergang des ehem. Schwedisch-Vorpommern an Preußen wurde 1818 im Regierungsbezirk Stralsund der Landkreis Franzburg mit dem Sitz des Landratsamtes in Franzburg gebildet. Der Landkreis umfaßte die Städte Barth und Franzburg, die sie umgebenden ländlichen Gebiete sowie das Gebiet Stralsund-Land, jedoch nicht die Stadt selbst, die seit 1874 einen eigenen Stadtkreis bildete. Am 1. Oktober 1925 wurde das Landratsamt nach Barth verlegt (Barth, Rathaus) und 1928 die Kreisbezeichnung Franzburg-Barth eingeführt.

Der Landkreis Franzburg-Barth gehörte zur Provinz Pommern im Land Preußen, bis 1932 zum Regierungsbezirk Stralsund, nach dessen Auflösung zum Regierungsbezirk Stettin. Im Jahre 1939 umfaßte der Landkreis 77 Gemeinden (Stadt- und Landgemeinden sowie selbständige Gutsbezirke, die jedoch bis auf einen – Born – bald aufgelöst wurden). Die größten Gemeinden waren Barth, Born, Damgarten, Franzburg, Prerow, Richtenberg, Velgast und Zingst.

1945 wurde die Verwaltung nach Stralsund verlegt und zugleich der Landkreis Stralsund gebildet, der Teil des neuen Landes Mecklenburg wurde. Diese Struktur bestand bis zur Verwaltungsreform 1952, als die drei Nordbezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg gegründet wurden, verbunden mit einer Verkleinerung der Kreise. Es entstanden die Kreise Ribnitz-Damgarten, Grimmen, Stralsund-Land und Stralsund (-Stadt) mit den betr. Verwaltungszentren.

Mit der Verwaltungsreform 1994 entstand der Landkreis Nordvorpommern, darin das Amt Barth (bis dahin Teil des Kreises Ribnitz-Damgarten). Mit der erneuten Kreisreform 2011 gehört das Territorium des ehem. Landkreises zum Landkreis Vorpommern-Rügen.

 

Löbnitz
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