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Was gibt es in der Sternwarte Barth?

Sterne gucken über Barth

In der Sternwarte befindet sich ein Amateurfernrohr (Zeiss Refraktor AS 80/1200) Baujahr 1961. Es ist auf einem Säulenstativ montiert. Das Teleskop besitzt eine parallaktische Montierung Ib mit einem Synchronmotor zur elektrischen Nachführung. Die Rohrmontierung ist mit einem AS-Objektiv von 80 mm freier Öffnung und 1200 mm Brennweite ausgerüstet. Weiterhin befinden sich im Okularrevolver, Okulare mit verschiedenen Brennweiten was das Beobachten mit bis zu einer 120-fachen Vergrößerung ermöglicht. Zur raschen Objektanpeilung ist ein Sucherfernrohr von 42 mm freier Öffnung und 150 mm Brennweite mit 7,5-facher Vergrößerung montiert. Das Aufsuchen von Beobachtungsobjekten mit den Teilkreisen ist mit den Koordinaten des rotierenden Äquatorsystems möglich. Dieser Teleskoptyp ist sehr gut geeignet zum Beobachten von Astroobjekten unseres Sonnensystems.

Das Amateurfernrohr wird hauptsächlich für visuelle astronomische Beobachtungen genutzt. Durch entsprechende Zusatzeinrichtungen kann das Fernrohr auch für Sonnenbeobachtungen oder als Leitrohr für astrofotographische Aufnahmen eingesetzt werden. Durch Anwendung eines Prismenumkehrsatzes bietet es sogar die Möglichkeit, es als Aussichtsfernrohr zu nutzen. Dank einer hochwertigen Zeiss Optik und Verarbeitung ist das Teleskop heute noch voll einsatzfähig.

Außerdem befindet sich in der Sternwarte das Zeiss Schulfernrohr „Telementor“. Es gehörte zur Grundausstattung an jeder Oberschule der ehemaligen DDR. Es war optisch und mechanisch für alle Beobachtungsaufgaben für das Schulfach Astronomie geeignet. Das auf einem Holzstativ montierte Teleskop besitzt ein Objektiv von 63 mm Öffnung und eine Brennweite von 840 mm. Zusätzliche Okulare mit verschiedenen Brennweiten für den Wechsel von Vergrößerungen. Mit dem Standartokular O-16 erreicht man eine 53-fache Vergrößerung. Teilkreise ermöglichen das Einstellen von Objekten nach Koordinaten des Horizont sowie dem ruhenden  Äquatorsystems. Zusätzlich gehören zur Ausrüstung ein Projektionsschirm und Chromfilter für eine Sonnenbeobachtung.

Auch ein Pendelquadrant mit Holzstativ befindet sich in der Sternwarte. Damit wurde die Höhe und das Azimut von Astroobjekten im Horizontsystem gemessen.

„Sterne gucken über Barth“
(ACHTUNG: Coronabedingt finden die Führungen derzeit noch nicht statt)

1x pro Monat, Dauer ca. 2 Stunden

Besichtigung der Sternwarte auf dem Fangelturm.

Anfragen bitte an Hans-Joachim Kirsch, Tel. 038231/83023

Sternwartenführung und bei gutem Wetter wird der aktuelle Sternenhimmel erklärt.

Die Sternwarte ist auch zu besonderen astronomischen Ereignissen geöffnet.

Auch Gruppenführungen möglich.

Für Schulklassen finden von Montag bis Freitag Führungen auch tagsüber statt.
Bei klarem Himmel sind auch nach vorheriger Anmeldung Sternführungen möglich.
 

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In seiner Kuppel befindet sich die Sternwarte
In seiner Kuppel befindet sich die Sternwarte

Der Barther Fangelturm

Der heutige Fangelturm wurde im 16. Jahrhundert als runder Backsteinturm errichtet. Er hat eine Höhe von 12 m, einen Durchmesser von 7,5 m und eine Wandstärke von etwa 2–2,3 m. Möglicherweise gab es im Bereich des heutigen Fangelturmes schon einen Vorgängerbau der 1325 bis 1400 errichteten Stadtbefestigungsanlagen, worauf die Bezeichnung „nova turris“, der „Neue Turm“, für den heutigen Bau hinweist.

Baudenkmäler und Museen
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