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Kaufhalle

In der DDR die allgemeine Bezeichnung für ein Geschäft, das neben Lebensmitteln auch Drogerieartikel, Kleinelektrowaren und andere „Waren des täglichen Bedarfs“ (auch dies ein typischer DDR-Begriff) führte. Die Kaufhalle ist somit vergleichbar mit einem „Supermarkt“ und wurde vor allem von der „HO“ (Handelsorganisation) und dem „Konsum“ (Konsum-Genossenschaft) betrieben.

Kaufhallen entstanden nach Einführung der Selbstbedienungsläden (etwa seit Beginn der 60-er Jahre) und waren vor allem in großen Wohngebieten, aber auch in den Innenstädten mit spezialisierten Läden die wichtigsten Einkaufsmöglichkeiten. Auf dem Lande wurden Kaufhallen neben dem kleinen, flächendeckend existierenden „Dorf-Konsum“ in zentralen Dörfern auch als Landwarenhaus eingerichtet.

Im alltäglichen Sprachgebrauch findet sich in den östlichen Bundesländern auch heute noch sehr oft die Bezeichnung Kaufhalle für den Supermarkt.

Bild: HO-Kaufhalle im Neubaugebiet Stralsund-Knieper West, um 1970

 

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